Geschichte der Perlen

Naturperlen

Naturperlen sind das Ergebnis einer natürlichen Abwehrreaktion der Muschel gegen einen eingedrungenen Fremdkörper, das von perlmuttbildendem Gewebe ummantelt wird. Dieser Zufall der Natur war äußerst selten, entsprechend kostbar waren die Naturperlen. Vor über 4.000 Jahren wurde bereits in China über sie berichtet.

Einen Höhepunkt erlebten Naturperlen im Römischen Reich. „La Perla“ wurde zum Zeichen von Luxus und sozialem Rang. Im Mittelalter füllten sich die Schatztruhen spanischer und portugiesischer Eroberer und schmückten den europäischen Adel. Sie zierten Gewänder, kirchliche und sakrale Gegenstände. Und auch die Kunst ließ sich durch die Kleinode aus dem Meer inspirieren.

Zuchtperlen

Erst die Entdeckung des Verfahrens zur Züchtung von Perlen Anfang des 20. Jahrhunderts markierte das Ende wertvoller Naturperlen. Als Vater der Zuchtperle gilt der Japaner Kokichi Mikimoto. Er nutze den natürlichen Prozess der Muschel bei der Abwehr von Fremdkörpern und setzte ihr einen künstlichen Kern ein, der dann von Perlmutt ummantelt wurde. Seine erste Ernte im Jahr 1900 bestand aus 4.200 Zuchtperlen. Die Zuchttechnik wurde im Laufe der Jahre verfeinert und 1926 wurden die „Perles Cultivées“ erstmals vom internationalen Juwelenkongress in Amsterdam offiziell anerkannt.

Die Entwicklung des Zuchtperlmarktes war dann zunächst vor allem eine Sache Japans.

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Das lebendigen Funkeln eines Diamanten, die natürliche Einzigartigkeit einer Perle oder die Unvergänglichkeit von Platin wecken Emotionen und bewahren Erinnerungen. Hingabe, Liebe zum Detail und einzigartiges Verständnis für die Materialien sind die Werkzeuge unserer ausgewählten Manufakturen.

Juwelier Paul

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